Wiking gegen Wiking Teil 2 - Die "Alten" siegen mit Geduld und Abgebrühtheit

Am Mittwoch, den 06.06.2012 wurde in der Kieler Uni Halle das zweite vereinsinterne Liga - Duell ausgetragen. Diesmal konnten beide Mannschaften ein paar mehr Spieler aufbieten, so dass auch mehr Wechselmöglichkeiten bestehen sollten.

 

Im ersten Viertel zeigte sich die erste Mannschaft gegen die hochmotivierten Youngsters von ihrer schlechtesten Seite. In der Verteidigung hatte der Gegner stets zu viel Platz, so dass man sich nur mit Fouls zu helfen wusste. Zahlreiche Rausstellungen und kopflos vorgetragene Angriffe führten zu einem 1:4 nach dem ersten Viertel.

 

Mal wieder hieß es nach dem ersten Viertel: Alles auf null...

 

Im zweiten Spielabschnitt gelang es zunächst den Gegner weiter vom eigenen Tor wegzuhalten, und auch Torhüter Matthias Gröning lief, wie so häufig in kritischen Situationen, richtig heiß... Die Angriffe waren zwar immernoch nicht wirklich strukturiert, aber die Würfe saßen besser, so dass der Rückstand zur Halbzweit auf zwei Tore verkürzt werden konnte.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die Youngsters wie bereits in der Vorwoche Vieles richtig machten, aber das Tore werfen ein wenig vergaßen. Dies machten die erfahrenen Spieler unter Interimstrainer Bastian Müller nun besser und gingen mit drei schnellen Toren 7:6 in Führung. Erstmals in dieser Partie schien die Unsicherheit auf Seiten der Youngsters zu wachsen.

 

Im letzten Viertel gab dann endgültig die größere Erfahrung und die Abgebrühtheit in engen Spielsituationen den Ausschlag zu gunsten der ersten Mannschaft die ihre Chancen nutzten während die Youngsters zunehmend ungelduldiger und damit hektischer agierten.

 

Am Ende siegten die "Hausherren" in einem ausgeglichenen Spiel mit 11:8 Toren.

 

"Ich kann mich nur wiederholen, die Jungs können richtig gut spielen. Aber Erfahrung und Ruhe am Ball lassen sich nicht herbeizaubern. Man merkt dem ein oder anderen nach zwei drei guten Aktionen eine zu große innere Zufriedenheit an. Das hat sich heute gerächt. Ich bin schon zufrieden, dass wir sie heute geschlagen haben. Das macht sie vielleicht noch bissiger..." sagte Carsten Eschrich mit einem Augenzwinkern.

 

 

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