Arbeitssieg gegen die SG Lübeck/Ahrensburg

Am Samstag den 04.02. hat die 1. Herrenmannschaft des SV Wiking Kiel nach einer guten kämpferischen Leistung einen Arbeitssieg gegen die SG Lübeck/Ahrensburg errungen.

 

Nach den zwei deutlichen Niederlagen gegen die Jungs aus Warnemünde wollten die Spieler den Weg zurück in die Erfolgsspur finden. Der Beginn des Spiels gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten sichtlich nervös, so dass auf beiden Seiten gute Möglichkeiten ausgelassen wurden.

 

Spätestens im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Wikinger dann aber das Kommando und kamen mit schnell vorgetragenen Angriffen zu einfachen Toren. Nachlässigkeiten in der Abwehr boten der SG aber immer wieder die Möglichkeit, über ihren starken Center zu Abschlüssen und Toren zu kommen. Ganz stark in dieser Phase war der Kieler Torhüter Matthias Gröning, der seine Mannen mit Paraden aus kürzesten Distanzen unterstützte. So ging es mit 8:5 für Wiking in die Halbzeitpause.

 

Im dritten Viertel wurde das Spiel endgültig durch die Kieler kontrolliert. Man war sowohl in der Bewegung nach vorn, als auch nach hinten dem Gegner überlegen. Leider wurde dies nicht in Tore umgemünzt, so dass der Spielstand immer verhältnismäßig knapp blieb. Dennoch bekamen alle Spieler ihre Einsatzzeiten.

 

Im letzten Spielabschnitt erspielten und erschwammen sich die Wikinger weiter Überzahl- und Kontersituationen. Aber auch diese wurden teilweise unkonzentriert und/oder hektisch vergeben.

 

"Wir haben allen Spielern, auch den jüngeren, viel Einsatzzeit gegeben, da kann schon mal ein bißchen mehr Nervosität im Wasser aufkommen", kommentierte Spielertrainer Carsten Eschrich diese Phase mit einem Augenzwinkern.

 

Der letztendlich verdiente Sieg mit 15:10 geriet dennoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Damit haben sich die Kieler wieder stabilisiert und belegen in der noch sehr schiefen Tabelle, hinter den verlustpunktfreien Mannschaften aus Warnemünde und Itzehoe, den dritten Platz.

 

Aufgrund der längeren Schließung der heimischen Uni Halle haben die Kieler nun eine länger Pause vor sich. Hier gilt es die Spannung zu halten, um dann Anfang März mit voller Kraft in die "Rückrunde" starten zu können.

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