Wiking holt zweiten Saisonsieg

Am vergangenen Sonntag bestritt die erste Mannschaft des SV Wiking Kiel ihr zweites Saisonspiel gegen den TV Keitum. Nachdem man eine Woche zuvor ein Testspiel gegen eine Vertretung von Poseidon Hamburg kräftig vergeigt hatte, war die Mannschaft gewillt, diesen Eindruck schnell vergessen zu machen. Der Weg zum Erfolg sollte nur über eine geschlossene und konzentrierte Verteidungsarbeit führen, zumal die Wikinger die körperliche Überlegenheit der Keitumer in der Vergangenheit des Öfteren zu spüren bekamen.

Dies war es auch, was Spielertrainer Carsten Eschrich im Vorwege als Marschroute ausgab. Hinten sicher stehen, und im Angriff konzentriert zu werke gehen.

Dies wurde, vor allem in der ersten Halbzeit, durch die Mannschaft hervorragend umgesetzt. Während die Kieler durch kämpferischen Einsatz überzeugten und sich so 4 eigene Tore erarbeiteten, konnten die gefürchteten Centeranspiele der Keitumer ein ums andere Mal unterbunden werden, so dass man in der gesamten ersten Spielhälfte kein einziges Gegentor kassierte.

Mit Beginn des dritten Viertels schien die Konzentration ein wenig nachzulassen, so dass die Insulaner durch zwei schnelle Tore wieder Morgenluft schnuppern durften.

Nun musste man auf Seiten der Ostseestädter zeigen, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat. Marco Raddatz mit einem schönen Kontertor und Rafael Czajkowski mit einer sensationelle Rückhand stellten den alten Abstand wieder her.

Bei den Kielern bekamen alle Spieler ihre Einsatzzeiten, so dass sich der weitere Spielverlauf ausgeglichen gestaltete. Das Endergebnis von 10:4 spricht eine deutliche Sprache.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass sich die Wikinger vor gut gefüllter Tribüne äußerst kampf- und nervenstark gezeigt haben. In dieser Form kann der Anspruch nur sein, die Dominatoren der Vorjahre aus Rostock und Itzehoe zumindest fordern zu können.

Aufstellung SV Wiking Kiel (Tore):

Matthias Gröning, Hauke Schultz, Oliver König, Max Wulff, Marco Raddatz (3), Timo Schulze, Malte Jürgensen, Rafael Czajkowski (2), Alex v. Gruchalla, Lars Langkopf, Carsten Eschrich (1), Adrian Lentz (3), Benjamin Endrulat (1)

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